
oder: Der Rest vom Schützenfest
Endzeitdrama mit Lokalkolorit
von Dennis Palmen
Inhalt
Das Jahr 2035. Die Welt ist untergegangen – aber in einem Bunker unter der Stadt Neuss wird noch Schützenfest gefeiert. Der 23-jährige Quirin hat als vermeintlich letzter Überlebender den Luftschutzkeller seines Großvaters in einen Endzeit-Unterschlupf verwandelt. Zwischen Konservenpyramide, Videorekorder und Waffenarsenal hält er mit Vorstellungskraft und Sehnsucht die Traditionen seiner Heimatstadt am Leben. Er baut sich aus Klappkisten Tribünen und feiert mit Videokassetten und Papierblumen das Schützenfest nach – immer wieder, manchmal gleich mehrfach im Jahr.
Dann klopft plötzlich jemand an die Bunkertür: Alissa, 30, Überlebensprofi von „da oben“, die Neuss eigentlich immer zum Davonlaufen fand. Es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft, als beide einen nachgestellten Abend auf der Kirmes erleben.
„Der letzte Schütze“ ist ein Kammerspiel, das Endzeitdrama und Lokalkolorit verbindet. Es handelt von Tradition und Zukunft, Heimat und Klimakatastrophe, Schuldgefühl und Hoffnung – und darüber, ob und wie man weitermacht, wenn die Welt, wie wir sie kennen, längst aufgehört hat.
Mitwirkende
Mit: Yannick Mezhoud, Monika Sobetzko
Regie: Dennis Palmen
Bühne: Robert Rickli
Kostüme: Stefanie Klein
Sound & Musik: Fabian Schulz
Coaching Bühnenkampf: Kevin Emanuel Osenau
Produktionsassistenz: Bo Helmdach
Technik: N.N., Finn Leonhardt
Foto: Johannes Schwelm
Dank an: Gereon und Michael Breuer
Karten
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