Mit neuen Augen durch das Barbaraviertel

Ein Theaterspaziergang mit dem Ensemble „Herbstfalter“

Termine

Inhalt

Start für den Theaterspaziergang ist jeweils um 11, 13 und 15 Uhr, Treffpunkt TAS. Vorherige Anmeldung erforderlich! Es besteht kein Recht auf einen Sitzplatz an den einzelnen Spielorten. Sollten Sie nur eingeschränkt mobil sein, sagen Sie uns bitte im Vorfeld Bescheid.

Nach dem ersten Teil des Projektes „Meine Heimat. Hier und Dort“, das im Oktober 2016 unter dem Titel „Ein Stück Heimat“ die Frage nach Heimat im Allgemeinen beleuchtet hat, beschäftigt sich der zweite Teil des Projektes mit dem Barbaraviertel, der Heimat des Theaters am Schlachthof. Das Barbaraviertel ist ein Viertel, das die Mehrheit der Neusser mit Arbeitslosigkeit, Ausländern und Kriminalität in Verbindung bringt. So auch eine Dame, die zu Beginn des Stückes fragt: „Wie kann denn hier ein Theater sein?“ Um zu zeigen, dass das Barbaraviertel mehr als sein negatives Image zu bieten hat, geht das Publikum, geführt von Stadtarchivar Alfred Sülheim alias Jens Spörckmann, durch das Viertel und trifft dort auf Figuren, die fiktiv, real oder historisch sind.

Entstanden sind die einzelnen Episoden in langer Recherchearbeit, während der das Ensemble mit den Menschen im Viertel in Kontakt getreten ist, Interviews geführt hat, beobachtet und unverhoffte Details entdeckt hat. Zusammen mit dem Ensemble und Jugendlichen aus der „OT-Barbaraviertel“ ist in einem Fotografieworkshop (unter der Leitung von Karin Geiger) zudem eine Fotoausstellung entstanden, die die schönen Details des Viertels ins rechte Licht rückt und ebenfalls im Viertel präsentiert wird.

Besonderer Dank gilt Frau Levertz und dem Migrationsdienst der Caritas, dem Stadtarchiv Neuss, Prof. Joel, Karin Geiger, Niels Elsässer und der „OT-Barbaraviertel“.


Mitwirkende

Mit: Inge Cass, Dagy Fries, Karin Günther, Ilse-Marie Harley, Gaby Heiertz, Georg Hoeren, Elke Noak und Jens Spörckmann
Leitung: Sarah Binias (Theaterpädagogin)